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Weibliche C-Jugend

Mannschaft Betke Alexandra, Ella Bonhagen, Emily Pormetter, Jette Knoke, Lena Kobbe, Lena Bosse, Leonie Schwede, Lina Lenz, Melisande Arnemann, Merle Otto, Nela Sophie Schwarzer, Paula Guicking
Tabelle

Tabellenstand

Spiele Gew. Verl. Unentsch. Tore Punkte
1. MTV Moringen 8 7 0 1 279:177 15:1
2. TuS Bothfeld v. 1904 e.V. 8 7 1 0 309:226 14:2
3. JSG Münden/Volkmarsh. 9 6 2 1 268:219 13:5
4. TuS Empelde 10 5 5 0 333:298 10:10
5. TV Hannover-Badenstedt II 9 3 6 0 256:311 6:12
6. HSG Laatzen-Rethen 8 1 7 0 172:249 2:14
7. Hannoverscher SC 8 0 8 0 159:296 0:16
Aktueller Ausschnitt aus dem Spielplan
Sa, 18.01.20 Info_16
Punktspiel
TuS Bothfeld v. 1904 - MTV Moringen 32 : 40
So, 26.01.20 Info_16 Article_multiple_16
Punktspiel
MTV Moringen - TV Hannover-Badenstedt II 39 : 26
So, 16.02.20 Info_16
Punktspiel
HSG Laatzen-Rethen - MTV Moringen 16 : 30
So, 23.02.20 Info_16
Punktspiel
MTV Moringen - Hannoverscher SC 36 : 14

Sa, 07.03.20 Info_16
Punktspiel
JSG Münden/V. - MTV Moringen 16:00 Uhr
Sa, 14.03.20 Info_16
Punktspiel
MTV Moringen - TuS Empelde 16:00 Uhr
Sa, 21.03.20 Info_16
Punktspiel
MTV Moringen - TuS Bothfeld v. 1904 14:30 Uhr
Sa, 28.03.20 Info_16
Punktspiel
TV Hannover-Badenstedt II - MTV Moringen 16:30 Uhr

Pflichtaufgabe gelöst gegen Laatzen

Mittwoch, 19. Februar 2020
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In Fredelsloh und Moringen waren am Wochenende die Jecken los, was bedeutete, dass Leonie und Lena das Tanzbein schwangen und uns gegen Laatzen nicht zur Verfügung standen. Da Ella sich kurzfristig krankmelden musste, waren wir in die Hannoversche Vorstadt nur mit einer Rumpftruppe unterwegs. Aufgrund der Autobahnsperrung ging es bereits früh los. Kurz vor Spielbeginn erreichte uns die Nachricht aus Hannover, dass Münden überraschend gegen Badenstedt verlor. Motiviert die eigene Pflichtaufgabe zu lösen gingen wir ins Spiel. Wir setzten uns klare Ziele für die Defensive und Offensive und erwischten einen guten Start. So stand es nach 3 ½ Minuten 3:0 für uns. Ein Start nach Maß, wenn sich in Minute 5 nach ihrem zweiten Tor zum 1:5 unsere Wurfkuh Jette nicht so schwer verletzt hätte, dass für sie ab diesem Zeitpunkt das Spiel beendet war. Für sie kam Lina ins Spiel, die einen super Tag erwischte. Für die anderen Mädels bedeutete Jettes Ausfall aber, dass man nur noch eine Wechselmöglichkeit hatte. In der Abwehr löste sich plötzlich unser System auf: Einläufer wurden begleitet, anstatt übergeben zu werden und Regelbewegungen wurden nicht eingehalten. Folge: Laatzen kam zu einfachen Toren. Dennoch konnten wir uns bis zur Halbzeit auf 8:18 absetzen.
Mit dieser 10-Tore-Führung ging es in Halbzeit zwei, deren Beginn wir fulminant verschliefen. Immer wieder warfen wir die Torhüterin ab (wenn wir überhaupt das Tor trafen). Laatzen konnte so auf fünf Tore zum 15:20 verkürzen. Und das obwohl Merle in der Zwischenzeit vier Siebenmeter hintereinander hielt. Eine Auszeit musste her und sie rüttelte die Mädels wieder wach. Mit starken Toren von Paula, die auf Außen einen super Job machte und Emi auf der ungewohnten Position am Kreis konnten wir abermals wieder die Halbzeitführung herstellen. Laatzen nahm dann in der 42. Minute noch eine Auszeit. Diese konnte allerdings nichts mehr bewirken, denn bis auf einen Treffer markierten wir in den verbleibenden Minuten alle Tore mit jeweils einmal Lina, Paula und Emi sowie zweimal Lotte.
Wir nahmen uns vorm Spiel vor gegen Laatzen unter 20 Gegentoren zu bleiben. Angesichts des Endstands von 16:30 konnte dahinter ein Häkchen gesetzt werden. Unser geplantes Tempospiel konnte mangels der dünnen Personaldecke nicht trainiert werden. Positiv ist hervorzuheben, dass alle eingesetzten Spielerinnen Tore erzielten und die Tore insgesamt von jeder Position fielen. Insgesamt konnte man also mit der Leistung der Mädels sehr zufrieden sein.

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Spielbericht zum Spiel gegen TV Hannover-Badenstedt II

Donnerstag, 30. Januar 2020

MTV Moringen vs. TV Hannover-Badenstedt II 39:26 (20:13) vom 26. Januar 2020

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Auf einen interessanten Gegner trafen die Mädels letztes Wochenende. Die Ausgangslage war denkbar günstig, verlor Münden zuvor in Bothfeld, sodass wir mit einem Sieg auch nach Punkten an der Tabellenspitze stehen würden. Badenstedt spielt fast ausschließlich mit einem 07er Jahrgang aus der D-Jugend, sodass im Vorfeld tatsächlich eine klitzekleine Chance bestand, dass der Fruchtzwerg mal gegen eine kleinere Spielerin antreten durfte. Denkste. Selbst die kleinste Spielerin der Gäste überragte Emi bei weitem. Badenstedt agierte hinten sehr gerne in der Manndeckung und vorne mit dem zweiten Kreisläufer, eine Sache auf die man "eigentlich" vorbereitet war. Selbst in das Aufwärmprogramm wurden diverse Kleingruppenspiele eingebaut, die man sich vorgenommen hatte anzuwenden. Allerdings schien etwas mit der Pfeife des Schiris nicht zu stimmen, denn sobald der Anpfiff ertönte, waren fast sämtliche Festplatten der Mädels gelöscht und zwar von der E-Jugend bis heute. Vor allem unsere Kreisläufer hatten heute den "Mach-das-Gegenteil-von-dem-was-der-Trainer-sagt-Tag". Die eintrainierte Vorgabe einen Doppelpass zu spielen war für den Denkapparat eine zu hohe Rechenleistung, sodass ziemlich schnell die Sicherung durchbrannte und besagte Spielerinnen wie kopflose Hühner ziellos über das Spielfeld irrten. Einzig Lotte war es HZ 1 gelungen das taktisch richtige Mittel gegen eine Manndeckung zu finden: Laufen. Der Rest stand wie einbetoniert auf ihrer Position und applaudierte. Hinten stimmte zwar die Zuordnung im Groben gegen den zweiten Kreisläufer, allerdings war das Zweikampfverhalten unterirdisch. Badenstedt, uns technisch überwiegend überlegen, schickte uns mehrfach Cola holen und kam zu vielen freien Abschlüssen. Wären die Gäste nicht mehrfach an sich selbst oder Merle gescheitert, wäre mit Sicherheit ein enges Halbzeitergebnis zustandegekommen.
Zu unserem Glück zeigten sich die Gäste in HZ 2 gnädig und probierten die für sie neue Raumdeckung aus. Dadurch konnten wir nun auch unsere spielerischen Mittel einsetzen und unser Wurfschwein Jette in Position bringen. Am Ende stand ein klarer Sieg, der uns aber ebenfalls ganz klar unsere Defizite offengelegt hat.

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Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey

Sonntag, 26. Januar 2020
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Am letzten Samstag stand das dritte Spitzenspiel in Folge auf dem Programm. Dieses Mal ging es gegen den bisher noch verlustpunktfreien TuS Bothfeld. An dieser Stelle auch nochmal ganz herzlichen Dank für das sportlich faire Verhalten des Gegners im Vorfeld. Denn eigentlich war ursprünglich das erste Spiel als Heimspiel angesetzt. Doch da unsere Halle nicht zur Verfügung stand, wurde seitens Bothfelds problemlos ein Heimspielrechtwechsel ermöglicht. Diese Mannschaft verfügt über mehrere HVN-Auswahlspielerinnen und spielt schon lange zusammen. Daher war Vorsicht und Respekt geboten, wenngleich wir uns vornahmen die Defensivleistung aus dem Mündenspiel mit der Offensivleistung aus dem Empelde-Spiel nun zu vereinigen. Nun ja, eins vorweg: Es gelang uns nur eins...

Aber von vorne: Das Spiel begann mit einem Tor der Gastgeberinnen. Dies sollte – abgesehen von einer zweiten kurzen Führung in der Mitte der 1. Halbzeit – die einzige Führung für Bothfeld bleiben. Wir konnten gleich zu Beginn durch schöne Tore nach guten Angriffsgrundbewegungen und glaubwürdigen Stoßen auf die Nahtstelle mit anschließendem Weiterspielen uns eine 2- bis 3-Tore-Führung erarbeiten. So zwangen wir Bothfeld bereits zu einer ersten sehr frühen Auszeit in der 4. Minute. Dies unterbrach unseren Lauf ein wenig. Es offenbarten sich im Anschluss große Zuordnungsprobleme in der Abwehr. Da Mitte der ersten Halbzeit der Angriff sich zudem noch eine kurze Verschnaufpause gönnte, konnte Bothfeld ausgleichen. Dies zwang wiederum uns zu einer Auszeit und deutlichen Worten gerade, was die Zuordnung, Absprache und Kooperationen in der Abwehr angingen. Zwar konnte Bothfeld direkt nach der Auszeit zum zweiten – und dann endgültig letzten – Mal in Führung gehen zum 10:9, allerdings zeigte die Auszeit Wirkung und wir konnten diese kurze Schwächephase überwinden. Bis zum 16:16 in der 20. Minute blieb es ausgeglichen, bis wir uns dann wieder eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit erarbeiteten konnten (17:19).
Aus der Pause gingen wir hellwach in Durchgang 2. Bis zur 35. Minute blieb Bothfeld auf Schlagdistanz. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, indem Bothfeld immer wieder herankam und auch ausgleichen konnte. Mit tollen Angriffshandlungen und einer verbesserten – aber immer noch nicht optimalen – Abwehrleistung konnten wir uns dann ab da an mit einem 5-Tore-Lauf von 26:27 auf 26:31 absetzen. Besonders schön zu sehen war es, dass die Mädels dies trotz zwischenzeitlicher Unterzahl schafften. Dies schien der Knackpunkt gewesen zu sein. Im weiteren Spielverlauf bauten wir den Vorsprung kontinuierlich aus und beendeten die Partie sehr erfolgreich mit 32:40. Damit sind wir trotz der fehlenden Schützenhilfe der Empelderinnen gegen Münden Spitzenreiter in der Landesliga (aufgrund der besseren Tordifferenz).

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Das Spiel der Fruchtzwerge

Sonntag, 12. Januar 2020

TuS Empelde vs. MTV Moringen 32:37 (16:16) vom 12. Januar 2020

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Im ersten Spiel der weiblichen C-Jugend im neuen Jahr 2020 konnten wir nach einer starken Vorstellung den ersten Auswärtssieg des noch jungen Jahres feiern. Wir bleiben damit nicht nur ungeschlagen in der Landesliga, sondern erobern kurzfristig die Tabellenspitze. Dabei begann es am Sonntagmittag um 14 Uhr in der Empelder Sporthalle nicht wie geplant. So konnte Empelde in den ersten 3 ½ Minuten mit 3 Toren in Führung gehen (5:2). Im Laufe des Spiels fanden wir dann aber auch in die Partie. Eine zunehmend sicher werdende Merle im Tor sorgte dafür, dass Empelde es immer schwerer hatte, Tore zu werfen. Im Angriff lieferte v.a. Lotte mit starken 1 gegen 1 und der hohen Zielgenauigkeit ab, sodass wir den Anschluss hielten. Auch der zweite Fruchtzwerg in unseren Reihen – Emi – setzte sich oft stark durch oder bediente Zappel auf Außen, die mit ihrer Linkspfote Mitte der ersten Halbzeit auf 9:9 ausglich. So pendelte sich das Spiel ein. Empelde konnte immer wieder in Führung gehen, doch wir zogen nach. Entsprechend ging es mit einem gerechten 16:16 in die Kabine. Hier fanden wir deutliche Worte, da man in der 1. Halbzeit deutlich spürte, dass noch viel mehr drin sei. Dies wollten wir in der zweiten Halbzeit umsetzen. Gerade hier trumpfte Emi im Zusammenspiel mit Lotte immer wieder extrem stark auf. Auch Jette bemerkte, dass diese ominösen Beine, die am Rumpf befestigt sind, für Vorwärtsbewegung ohne Ball – oder zumindest überhaupt Bewegung – etwas taugen und nicht nur „Ständer“ für den Körper sind. Mit ihrer wiederentdeckten Dynamik gelangen ihr ebenso Tore wie auch Lina, Lena und Leonie. Gerade zwischen der 30. Minute (19:19 bei Spielzeit 29:37) und 37. Minute (22:27 bei Spielzeit 36:45) konnten wir uns spielentscheidend absetzen. Selbst eine verzweifelte Auszeit der Empelderinnen konnte diesen Lauf nicht aufhalten. Empelde kam zwar in Spielminute 44:01 nochmal auf zwei Tore (28:30) heran, musste sich dann aber geschlagen geben. Gerade durch die kämpferische Einstellung (v.a. in der zweiten Halbzeit), dem tollen Zusammenspiel zwischen den Fruchtzwergen und ihren individuell starken Leistungen und der tollen Stimmung, die auch von der Bank ausging, gewannen wir letztlich verdient mit 32:37. Den Schlusspunkt setzte die starke Emi mit dem letzten Tor fünf Sekunden vor der Schlusssirene.

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Weibliche C-Jugend beim internationalen Handballturnier in Dänemark

Sonntag, 05. Januar 2020
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Am Freitag, den 27.12.2019 ging es um 9:15 Uhr mit vier Bussen aus Moringen und Northeim Richtung Dänemark. Neben unseren Mädels waren die männliche und weibliche A-Jugend mit an Bord. Aus der C-Jugend waren Lina, Zappel, Jette, Leonie, Emi, Lotte, Nela, Merle und Gurcke mit dabei. Ella sammelten wir noch auf dem Weg ein. Nach unzähligen kurzen Pinkelpausen erreichten wir nach zehn Stunden Fahrt endlich unsere Unterkunft in Engesvang. Schnellstmöglich ging es dann direkt ins Schwimmbad. Anschließend richteten sich die Mädels ihren Klassenraum, der ihnen als Unterkunft dienen sollte, in der Engesvanger Grundschule ein. Kurz vorm Schlafengehen erhielten sie zu ihrer großen Freude noch kleine Mathe- und Deutschhausaufgaben vom Trainerteam.
Der nächste Morgen und damit erste Turniertag begann früh – für einige zu früh, weshalb die Mädels mit melodischen Bässen aus dem Schlaf geholt wurden. Es standen die ersten Spiele auf dem Plan gegen die dänische Vertretung aus Næstved Herlufsholm und gegen die deutsche Mannschaft SV Blankenese. Wie trotz zwei vorherigen Trainingseinheiten zu erwarten war, bereitete uns die Harzverwendung in den dänischen Jugendklassen noch einige Probleme. Obwohl nahezu jeder zweite Ball aufgrund technischer Fehler, die dem Harz geschuldet waren, verloren ging, konnten wir das erste Spiel extrem ausgeglichen gestalten. Wir haben es zwar am Ende mit 10:13 verloren, nicht auszudenken, wie es aber gelaufen wäre, wenn wir nicht so große Probleme mit dem Harztopf gehabt hätten. Neben einer gut aufgelegten Jette und einer stark haltenden Merle präsentierten sich auch unsere Außen in Torlaune. So kamen sowohl Gurcke als auch Leonie und Ella zu ihrem ersten Tor auf dänischen Boden. Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen völlig überforderte Blankeneserinnen. Wir dominierten das Spiel, konnten aus einer unüberwindbaren Deckung heraus unser Tempospiel effektiv aufziehen und gewannen es am Ende mit 1:23. Gerade Lotte und Emi kamen hier aufgrund ihrer Schnelligkeit zu einigen schönen Toren.
Zwischen den beiden Spielen gab es noch ein Highlight zu vermelden, denn Merle und Jette wurden aufgrund ihrer Leistungen in die sogenannte „Welt-Auswahl“ des Turniers nominiert. Diese „Welt-Auswahl“, die ausschließlich aus deutschen Turnierspielerinnen der C-Jugend bestand, musste in der IBF-Arena am Abend sich mit der dänischen Auswahl messen. Nach unseren beiden Spielen fuhren wir auch mit einem kleinen Zwischenstopp in der Unterkunft direkt in die IBF-Arena, die die Heimstätte der in der höchsten dänischen Spielklasse spielenden Mannschaft Herning-Ikast Håndbold ist und insgesamt eine Zuschauerkapazität von 2550 Menschen besitzt. Vor dieser Kulisse zu spielen ist natürlich ein besonderes Erlebnis für unsere beiden Mädels. Lautstark von unserer Mannschaft angefeuert, konnte Jette auch ein paar Tore werfen, während Merle sich durch einige tolle Paraden auszeichnen konnte. Nach dem Erlebnis und einer etwas enttäuschenden Partynacht in der Arena ging es wieder zurück in die Unterkunft.
Am nächsten Tag ging es abermals gegen eine dänische und eine deutsche Mannschaft in der Zwischenrunde. Gegen Visse IF war das Harzproblem vom vorherigen Tag wieder allgegenwärtig. Der Ball – oder vielmehr der Patteklumpen – wurde von den Däninnen so zugeklebt, dass Prellen nicht mehr möglich war. Selbst die Däninnen kamen mit so viel Kleber nicht klar, weshalb es ein sehr unansehnliches Spiel wurde – von Handball konnte hier keine Rede mehr sein. Am Ende entschied die Mannschaft die Partie, die es vollbrachte den Ball irgendwie Richtung Tor zu bringen. So besiegten uns die Däninnen mit 10:5. Im zweiten Spiel wartete wieder eine deutsche Mannschaft auf uns. Gegen die SV Irxleben aus Sachsen-Anhalt hatten wir wenige Probleme und besiegten sie mit 21:4. Herausgestochen haben hier Zappel, die sich ganz besonders vornahm, möglichst die 1. Welle zu laufen und Lina, die in der Abwehr immer wieder einige Bälle fischte. Im letzten Spiel des Tages ging es um die endgültige Platzierung. Gegen Raklev wollten wir nun unbedingt den ersten Sieg gegen eine dänische Mannschaft erringen und schafften dies auch mit einer tollen Leistung und v.a. trotz zugeklebten Balls. So besiegten wir Raklev mit 19:5 und belegten am Ende des Turniers einen zufriedenstellenden 11. Platz. Insgesamt hatte das B-Turnier, für welches wir gemeldet hatten, 21 Teilnehmer. Mit dem 11. Platz sind wir die bestplatzierteste deutsche Mannschaft im B-Turnier. Zählt man noch das höherdotierte A-Turnier hinzu, so wären wir die drittbeste deutsche Mannschaft. Auf diese Platzierung darf man stolz sein, zumal wir bei keinem Spiel wirklich spielerisch unterlegen waren. Die Abwehrleistung der Mädels war während des ganzen Turniers extrem stark und besonders gegen die deutschen Mannschaften konnten wir unser Tempospiel weiter schulen.
Am letzten Tag hatten wir im Gegensatz zu den weiblichen und männlichen A-Jugendmannschaften kein Spiel mehr. Daher feuerten wir sie ausgiebig an und staunten über die gezeigten Leistungen der Finalspiele in den A-Turnieren in der IBF-Arena. Gegen 17 Uhr ging es dann auf dem Heimweg. Gegen halb 1 erreichten wir in der Nacht mit dem vier Busse umfassenden Convoi wieder Northeim und Moringen.
Mit diesem Turnier geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende, welches mit dem vierten Platz in der Regionsliga in der letzten Saison begann und dann von einigen Erfolgen wie der erfolgreichen Qualifikation zur Vorrunde Oberliga und dem Turniersieg beim Feldhandballturnier in Sehnde gekennzeichnet war. Aber es waren auch viele erfahrungsreiche Momente dabei, wie beispielsweise der sehr hoch dotierte Zürich Jugend-Cup, bei dem es gegen viele hessische Oberligisten ging, das dazugehörige Trainingslager in Marburg, der Triathlon in der Vorbereitung, insgesamt die Spiele in der Vorrunde zur Oberliga und natürlich auch das für die Mädels erste internationale Handballturnier, der Midtjysk Julecup im dänischen Ikast. Im neuen Jahr stehen gleich zu Beginn in der nun laufenden Landesligasaison wichtige Spiele an, die darüber entscheiden werden, ob man sich eher ins Mittelfeld der Landesliga orientiert oder Anschluss an die Tabellenspitze hält. Es bleibt in der weiblichen C-Jugend des MTV Moringen also weiterhin sehr spannend.

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Punkteteilung im Spitzenspiel

Sonntag, 15. Dezember 2019

MTV Moringen vs. JSG Münden/Volkmarsh. 21:21 (11:10) vom 11. Dezember 2019

Zum bereits dritten Mal in dieser Saison (wenn man die Relegation dazu zählt) trafen wir auf die Mannschaft der JSG Münden/Volkmarshausen. In den beiden letzten Aufeinandertreffen gingen wir jeweils sehr knapp als Verlierer von der Platte - in der Relegation mit 19:24 und in der Vorrunde zur Oberliga mit 25:26.
Entsprechend motiviert gingen wir in diese Partie und konnten direkt mit einem 3:0 vorlegen. Zwar stand die Abwehr zu Beginn noch nicht so gut, allerdings konnte sich Merle, die heute einen Sahnetag erwischte, mit zahlreichen Paraden von freien Würfen auszeichnen. Leider fand die Angriffsleistung am heutigen Tag einen Tiefpunkt. Viele Spielerinnen wirkten träge und kaputt, sodass zu viel Laufbereitschaft und Dynamik im Angriffsspiel vermisst wurde. Gegen die schwächeren Mannschaften der Liga sicherlich kein Problem, doch gegen die körperlich starke Mündener Abwehr einfach zu wenig. So kam es, dass wir uns für die immer besser werdende Abwehrleistung vorne nicht belohnen konnten und Münden stets auf Tuchfühlung blieb.
Mit einem 11:10 aus unserer Sicht ging es in die Pause. Nach einem wiederum tollen Start zur erneuten Drei-Tore-Führung (16:13), konterte Münden umgehend zum 16:17. Davon ließen sich die Mädels aber nicht abschrecken und wir konnten erneut auf 21:18 fünf Minuten vor Schluss davonziehen. Zwar setzte sich die schwache Angriffsleistung aus der ersten Hälfte fort, doch in der Abwehr wurde aufopferungsvoll füreinander gekämpft, sodass wir sogar die Chance auf die Vier-Tore-Führung, und damit die Entscheidung, bekamen. Diese wurde aber fahrlässig weggeschmissen. Münden pushte sich in den letzten vier Minuten noch einmal richtig hoch und spielte sich unter lautstarkem Geschrei in einen Rausch, bei dem dann unsere Mädels leider völlig die Nerven verloren, zwei technische Fehler produzierten und gleich vier freie Einschussmöglichkeiten vergaben. So kam Münden zum Schluss noch zum 21:21 Ausgleich und hätte, wenn das Spiel noch 20 Sekunden länger gelaufen wäre, sicherlich auch noch den Siegtreffer erzielt. Dieser Trend in der Schlussphase setzt sich leider nun schon seit über einer Saison fort, sodass die Mädels sich trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistung am Ende nicht belohnen. Auch wenn das Unentschieden am Ende etwas unglücklich erscheint, bleibt zumindest eine tolle kämpferische Leistung der Mädels stehen, auf die man stolz sein kann. Auch die Punkteteilung sieht im Vergleich zu den beiden Niederlagen aus den Spielen davor gar nicht so schlecht aus.
Insgesamt bleiben wir damit ungeschlagen in der Landesliga und belegen einen guten zweiten Platz. Nun ist die verdiente und auch nötige Weihnachtspause. Aber dennoch steht noch ein handballerisches Highlight auf dem Plan: Zwischen den Feiertagen geht es mit noch zwei anderen Mannschaften zum internationalen Handballturnier nach Dänemark, dem Midtjysk Julecup. Im Januar stehen dann noch zwei wegweisende Partien gegen Empelde (auswärts am 12.01.) und gegen den Titelaspiranten Bothfeld (zuhause am 18.01.) auf dem Programm.

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