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Weibliche C-Jugend

Mannschaft Betke Alexandra, Ella Bonhagen, Emily Pormetter, Jette Knoke, Lena Bosse, Lena Kobbe, Leonie Schwede, Lina Lenz, Melisande Arnemann, Merle Otto, Nela Sophie Schwarzer, Paula Guicking
Tabelle

Tabellenstand

Spiele Gew. Verl. Unentsch. Tore Punkte
1. MTV Moringen 5 4 0 1 174:121 9:1
2. JSG Münden/Volkmarsh. 5 4 0 1 153:106 9:1
3. TuS Bothfeld v. 1904 e.V. 4 3 1 0 145:111 6:2
4. TuS Empelde 6 3 3 0 197:167 6:6
5. TV Hannover-Badenstedt II 5 2 3 0 146:173 4:6
6. HSG Laatzen-Rethen 4 0 4 0 83:131 0:8
7. Hannoverscher SC 5 0 5 0 103:192 0:10
Aktueller Ausschnitt aus dem Spielplan
So, 24.11.19 Info_16
Punktspiel
Hannoverscher SC - MTV Moringen 18 : 39
Mi, 11.12.19 Info_16 Article_multiple_16
Punktspiel
MTV Moringen - JSG Münden/V. 21 : 21
So, 12.01.20 Info_16 Article_multiple_16
Punktspiel
TuS Empelde - MTV Moringen 32 : 37
Sa, 18.01.20 Info_16
Punktspiel
TuS Bothfeld v. 1904 - MTV Moringen 32 : 40

So, 26.01.20 Info_16
Punktspiel
MTV Moringen - TV Hannover-Badenstedt II 15:30 Uhr
So, 16.02.20 Info_16
Punktspiel
HSG Laatzen-Rethen - MTV Moringen 13:45 Uhr
So, 23.02.20 Info_16
Punktspiel
MTV Moringen - Hannoverscher SC 12:00 Uhr
Sa, 07.03.20 Info_16
Punktspiel
JSG Münden/V. - MTV Moringen 16:00 Uhr

Das Spiel der Fruchtzwerge

Sonntag, 12. Januar 2020

TuS Empelde vs. MTV Moringen 32:37 (16:16) vom 12. Januar 2020

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Im ersten Spiel der weiblichen C-Jugend im neuen Jahr 2020 konnten wir nach einer starken Vorstellung den ersten Auswärtssieg des noch jungen Jahres feiern. Wir bleiben damit nicht nur ungeschlagen in der Landesliga, sondern erobern kurzfristig die Tabellenspitze. Dabei begann es am Sonntagmittag um 14 Uhr in der Empelder Sporthalle nicht wie geplant. So konnte Empelde in den ersten 3 ½ Minuten mit 3 Toren in Führung gehen (5:2). Im Laufe des Spiels fanden wir dann aber auch in die Partie. Eine zunehmend sicher werdende Merle im Tor sorgte dafür, dass Empelde es immer schwerer hatte, Tore zu werfen. Im Angriff lieferte v.a. Lotte mit starken 1 gegen 1 und der hohen Zielgenauigkeit ab, sodass wir den Anschluss hielten. Auch der zweite Fruchtzwerg in unseren Reihen – Emi – setzte sich oft stark durch oder bediente Zappel auf Außen, die mit ihrer Linkspfote Mitte der ersten Halbzeit auf 9:9 ausglich. So pendelte sich das Spiel ein. Empelde konnte immer wieder in Führung gehen, doch wir zogen nach. Entsprechend ging es mit einem gerechten 16:16 in die Kabine. Hier fanden wir deutliche Worte, da man in der 1. Halbzeit deutlich spürte, dass noch viel mehr drin sei. Dies wollten wir in der zweiten Halbzeit umsetzen. Gerade hier trumpfte Emi im Zusammenspiel mit Lotte immer wieder extrem stark auf. Auch Jette bemerkte, dass diese ominösen Beine, die am Rumpf befestigt sind, für Vorwärtsbewegung ohne Ball – oder zumindest überhaupt Bewegung – etwas taugen und nicht nur „Ständer“ für den Körper sind. Mit ihrer wiederentdeckten Dynamik gelangen ihr ebenso Tore wie auch Lina, Lena und Leonie. Gerade zwischen der 30. Minute (19:19 bei Spielzeit 29:37) und 37. Minute (22:27 bei Spielzeit 36:45) konnten wir uns spielentscheidend absetzen. Selbst eine verzweifelte Auszeit der Empelderinnen konnte diesen Lauf nicht aufhalten. Empelde kam zwar in Spielminute 44:01 nochmal auf zwei Tore (28:30) heran, musste sich dann aber geschlagen geben. Gerade durch die kämpferische Einstellung (v.a. in der zweiten Halbzeit), dem tollen Zusammenspiel zwischen den Fruchtzwergen und ihren individuell starken Leistungen und der tollen Stimmung, die auch von der Bank ausging, gewannen wir letztlich verdient mit 32:37. Den Schlusspunkt setzte die starke Emi mit dem letzten Tor fünf Sekunden vor der Schlusssirene.

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Weibliche C-Jugend beim internationalen Handballturnier in Dänemark

Sonntag, 05. Januar 2020
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Am Freitag, den 27.12.2019 ging es um 9:15 Uhr mit vier Bussen aus Moringen und Northeim Richtung Dänemark. Neben unseren Mädels waren die männliche und weibliche A-Jugend mit an Bord. Aus der C-Jugend waren Lina, Zappel, Jette, Leonie, Emi, Lotte, Nela, Merle und Gurcke mit dabei. Ella sammelten wir noch auf dem Weg ein. Nach unzähligen kurzen Pinkelpausen erreichten wir nach zehn Stunden Fahrt endlich unsere Unterkunft in Engesvang. Schnellstmöglich ging es dann direkt ins Schwimmbad. Anschließend richteten sich die Mädels ihren Klassenraum, der ihnen als Unterkunft dienen sollte, in der Engesvanger Grundschule ein. Kurz vorm Schlafengehen erhielten sie zu ihrer großen Freude noch kleine Mathe- und Deutschhausaufgaben vom Trainerteam.
Der nächste Morgen und damit erste Turniertag begann früh – für einige zu früh, weshalb die Mädels mit melodischen Bässen aus dem Schlaf geholt wurden. Es standen die ersten Spiele auf dem Plan gegen die dänische Vertretung aus Næstved Herlufsholm und gegen die deutsche Mannschaft SV Blankenese. Wie trotz zwei vorherigen Trainingseinheiten zu erwarten war, bereitete uns die Harzverwendung in den dänischen Jugendklassen noch einige Probleme. Obwohl nahezu jeder zweite Ball aufgrund technischer Fehler, die dem Harz geschuldet waren, verloren ging, konnten wir das erste Spiel extrem ausgeglichen gestalten. Wir haben es zwar am Ende mit 10:13 verloren, nicht auszudenken, wie es aber gelaufen wäre, wenn wir nicht so große Probleme mit dem Harztopf gehabt hätten. Neben einer gut aufgelegten Jette und einer stark haltenden Merle präsentierten sich auch unsere Außen in Torlaune. So kamen sowohl Gurcke als auch Leonie und Ella zu ihrem ersten Tor auf dänischen Boden. Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen völlig überforderte Blankeneserinnen. Wir dominierten das Spiel, konnten aus einer unüberwindbaren Deckung heraus unser Tempospiel effektiv aufziehen und gewannen es am Ende mit 1:23. Gerade Lotte und Emi kamen hier aufgrund ihrer Schnelligkeit zu einigen schönen Toren.
Zwischen den beiden Spielen gab es noch ein Highlight zu vermelden, denn Merle und Jette wurden aufgrund ihrer Leistungen in die sogenannte „Welt-Auswahl“ des Turniers nominiert. Diese „Welt-Auswahl“, die ausschließlich aus deutschen Turnierspielerinnen der C-Jugend bestand, musste in der IBF-Arena am Abend sich mit der dänischen Auswahl messen. Nach unseren beiden Spielen fuhren wir auch mit einem kleinen Zwischenstopp in der Unterkunft direkt in die IBF-Arena, die die Heimstätte der in der höchsten dänischen Spielklasse spielenden Mannschaft Herning-Ikast Håndbold ist und insgesamt eine Zuschauerkapazität von 2550 Menschen besitzt. Vor dieser Kulisse zu spielen ist natürlich ein besonderes Erlebnis für unsere beiden Mädels. Lautstark von unserer Mannschaft angefeuert, konnte Jette auch ein paar Tore werfen, während Merle sich durch einige tolle Paraden auszeichnen konnte. Nach dem Erlebnis und einer etwas enttäuschenden Partynacht in der Arena ging es wieder zurück in die Unterkunft.
Am nächsten Tag ging es abermals gegen eine dänische und eine deutsche Mannschaft in der Zwischenrunde. Gegen Visse IF war das Harzproblem vom vorherigen Tag wieder allgegenwärtig. Der Ball – oder vielmehr der Patteklumpen – wurde von den Däninnen so zugeklebt, dass Prellen nicht mehr möglich war. Selbst die Däninnen kamen mit so viel Kleber nicht klar, weshalb es ein sehr unansehnliches Spiel wurde – von Handball konnte hier keine Rede mehr sein. Am Ende entschied die Mannschaft die Partie, die es vollbrachte den Ball irgendwie Richtung Tor zu bringen. So besiegten uns die Däninnen mit 10:5. Im zweiten Spiel wartete wieder eine deutsche Mannschaft auf uns. Gegen die SV Irxleben aus Sachsen-Anhalt hatten wir wenige Probleme und besiegten sie mit 21:4. Herausgestochen haben hier Zappel, die sich ganz besonders vornahm, möglichst die 1. Welle zu laufen und Lina, die in der Abwehr immer wieder einige Bälle fischte. Im letzten Spiel des Tages ging es um die endgültige Platzierung. Gegen Raklev wollten wir nun unbedingt den ersten Sieg gegen eine dänische Mannschaft erringen und schafften dies auch mit einer tollen Leistung und v.a. trotz zugeklebten Balls. So besiegten wir Raklev mit 19:5 und belegten am Ende des Turniers einen zufriedenstellenden 11. Platz. Insgesamt hatte das B-Turnier, für welches wir gemeldet hatten, 21 Teilnehmer. Mit dem 11. Platz sind wir die bestplatzierteste deutsche Mannschaft im B-Turnier. Zählt man noch das höherdotierte A-Turnier hinzu, so wären wir die drittbeste deutsche Mannschaft. Auf diese Platzierung darf man stolz sein, zumal wir bei keinem Spiel wirklich spielerisch unterlegen waren. Die Abwehrleistung der Mädels war während des ganzen Turniers extrem stark und besonders gegen die deutschen Mannschaften konnten wir unser Tempospiel weiter schulen.
Am letzten Tag hatten wir im Gegensatz zu den weiblichen und männlichen A-Jugendmannschaften kein Spiel mehr. Daher feuerten wir sie ausgiebig an und staunten über die gezeigten Leistungen der Finalspiele in den A-Turnieren in der IBF-Arena. Gegen 17 Uhr ging es dann auf dem Heimweg. Gegen halb 1 erreichten wir in der Nacht mit dem vier Busse umfassenden Convoi wieder Northeim und Moringen.
Mit diesem Turnier geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende, welches mit dem vierten Platz in der Regionsliga in der letzten Saison begann und dann von einigen Erfolgen wie der erfolgreichen Qualifikation zur Vorrunde Oberliga und dem Turniersieg beim Feldhandballturnier in Sehnde gekennzeichnet war. Aber es waren auch viele erfahrungsreiche Momente dabei, wie beispielsweise der sehr hoch dotierte Zürich Jugend-Cup, bei dem es gegen viele hessische Oberligisten ging, das dazugehörige Trainingslager in Marburg, der Triathlon in der Vorbereitung, insgesamt die Spiele in der Vorrunde zur Oberliga und natürlich auch das für die Mädels erste internationale Handballturnier, der Midtjysk Julecup im dänischen Ikast. Im neuen Jahr stehen gleich zu Beginn in der nun laufenden Landesligasaison wichtige Spiele an, die darüber entscheiden werden, ob man sich eher ins Mittelfeld der Landesliga orientiert oder Anschluss an die Tabellenspitze hält. Es bleibt in der weiblichen C-Jugend des MTV Moringen also weiterhin sehr spannend.

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Punkteteilung im Spitzenspiel

Sonntag, 15. Dezember 2019

MTV Moringen vs. JSG Münden/Volkmarsh. 21:21 (11:10) vom 11. Dezember 2019

Zum bereits dritten Mal in dieser Saison (wenn man die Relegation dazu zählt) trafen wir auf die Mannschaft der JSG Münden/Volkmarshausen. In den beiden letzten Aufeinandertreffen gingen wir jeweils sehr knapp als Verlierer von der Platte - in der Relegation mit 19:24 und in der Vorrunde zur Oberliga mit 25:26.
Entsprechend motiviert gingen wir in diese Partie und konnten direkt mit einem 3:0 vorlegen. Zwar stand die Abwehr zu Beginn noch nicht so gut, allerdings konnte sich Merle, die heute einen Sahnetag erwischte, mit zahlreichen Paraden von freien Würfen auszeichnen. Leider fand die Angriffsleistung am heutigen Tag einen Tiefpunkt. Viele Spielerinnen wirkten träge und kaputt, sodass zu viel Laufbereitschaft und Dynamik im Angriffsspiel vermisst wurde. Gegen die schwächeren Mannschaften der Liga sicherlich kein Problem, doch gegen die körperlich starke Mündener Abwehr einfach zu wenig. So kam es, dass wir uns für die immer besser werdende Abwehrleistung vorne nicht belohnen konnten und Münden stets auf Tuchfühlung blieb.
Mit einem 11:10 aus unserer Sicht ging es in die Pause. Nach einem wiederum tollen Start zur erneuten Drei-Tore-Führung (16:13), konterte Münden umgehend zum 16:17. Davon ließen sich die Mädels aber nicht abschrecken und wir konnten erneut auf 21:18 fünf Minuten vor Schluss davonziehen. Zwar setzte sich die schwache Angriffsleistung aus der ersten Hälfte fort, doch in der Abwehr wurde aufopferungsvoll füreinander gekämpft, sodass wir sogar die Chance auf die Vier-Tore-Führung, und damit die Entscheidung, bekamen. Diese wurde aber fahrlässig weggeschmissen. Münden pushte sich in den letzten vier Minuten noch einmal richtig hoch und spielte sich unter lautstarkem Geschrei in einen Rausch, bei dem dann unsere Mädels leider völlig die Nerven verloren, zwei technische Fehler produzierten und gleich vier freie Einschussmöglichkeiten vergaben. So kam Münden zum Schluss noch zum 21:21 Ausgleich und hätte, wenn das Spiel noch 20 Sekunden länger gelaufen wäre, sicherlich auch noch den Siegtreffer erzielt. Dieser Trend in der Schlussphase setzt sich leider nun schon seit über einer Saison fort, sodass die Mädels sich trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistung am Ende nicht belohnen. Auch wenn das Unentschieden am Ende etwas unglücklich erscheint, bleibt zumindest eine tolle kämpferische Leistung der Mädels stehen, auf die man stolz sein kann. Auch die Punkteteilung sieht im Vergleich zu den beiden Niederlagen aus den Spielen davor gar nicht so schlecht aus.
Insgesamt bleiben wir damit ungeschlagen in der Landesliga und belegen einen guten zweiten Platz. Nun ist die verdiente und auch nötige Weihnachtspause. Aber dennoch steht noch ein handballerisches Highlight auf dem Plan: Zwischen den Feiertagen geht es mit noch zwei anderen Mannschaften zum internationalen Handballturnier nach Dänemark, dem Midtjysk Julecup. Im Januar stehen dann noch zwei wegweisende Partien gegen Empelde (auswärts am 12.01.) und gegen den Titelaspiranten Bothfeld (zuhause am 18.01.) auf dem Programm.

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Bericht zum Landesligastart

Montag, 02. Dezember 2019
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Nach der Vorrunde Oberliga, die von starken und schwachen Spielen gekennzeichnet war, ging es nun am 17.11.2019 so richtig los – in der Landesliga Süd. Erster Gegner war die HSG Laatzen-Rethen, die in der letztjährigen C-Jugend-Landesliga noch einen starken zweiten Platz belegte. Wir kannten die diesjährige Mannschaft bereits aus Sehnde. Da das erste Landesligaspiel zugleich auch ein Heimspiel war, wollten wir bereits ein Ausrufezeichen setzen und begannen konzentriert. Mit Toren von Jette, Leonie und Lotte erarbeiteten wir uns eine Drei-Tore-Führung in den ersten zehn Minuten. Laatzen hielt vor allem durch ihre starke Kreisläuferin, die wir ein ums andere Mal nicht in den Griff bekamen, noch mit. Dennoch konnten unsere Mädels durch eine immer stärker werdende Deckung und gut und v.a. schnell ausgespielten Angriffen die Führung stetig über 10:5 (12. Minute) und 16:9 (19. Minute) auf den Halbzeitstand 21:10 ausbauen. Der Laatzener Widerstand war gebrochen und wir zogen in der zweiten Hälfte weiter davon. Besonders Ella, die auf ungewohnter Position überzeugte, konnte oft ihre 1 gegen 1 gewinnen und sich auch mit einem Tor zum 22:10 direkt nach Wiederanpfiff belohnen. Den Schlusspunkt zum verdienten 37:18-Sieg setzte dann Leonie 18 Sekunden vor Spielende.
Für das zweite Spiel reisten wir nach Hannover. Gastgeber war der Hannoversche SC, der uns noch völlig unbekannt war. Schnell wurde uns klar, dass dieses Spiel kein Technikspektakel wird, da der Hallenboden quasi so rutschig war, dass an schnelle Richtungswechsel kaum zu denken war. Auch bei diesem Spiel starteten wir gut in die Partie und konnten uns sofort einen Vorsprung erwerfen. So sorgten hier Treffer von Jette, Zappel, Leonie und Lotte für eine 6-Tore-Führung (3:9). Lena belohnte sich für ihre Abwehrarbeit, die im Vergleich zum ersten Spiel schon eine Steigerung aufwies, mit einer gelben Karte. Es wurde früh klar, welche Mannschaft dieses Spiel für sich entscheiden würde und so nahmen wir uns vor – gerade offensiv – viel auszuprobieren, was wir im Training fleißig trainierten. Darin wurden auch die Mädels Angriff um Angriff immer sicherer. Gerade Jette, Zappel, Lotte und Leonie zeigten ihren Torhunger. Merle verriegelte dann u.a. durch einen gehaltenen Siebenmeter in den letzten 9 Minuten ihr Tor und so konnten wir das Spiel ebenfalls deutlich mit 18:39 erfolgreich gestalten.
Dies war ein Auftakt nach Maß, wenngleich wir wissen, dass mit Münden eine harte Nuss auf uns wartet. Wir kennen unseren nächsten Gegner bereits aus der Relegation und der Vorrunde Oberliga und sind hochmotiviert nach zuvor zwei (denkbar) knappen Niederlagen die Punkte in Moringen zu belassen. Das derzeitige Spitzenspiel (1. gegen 2.) findet – mal wieder – zu ungewohnter Zeit am Mittwoch, den 11.12.2019 um 19:15 Uhr statt.

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Spielbericht zum Spiel gegen HSV Warberg/Lelm

Sonntag, 15. September 2019

HSV Warberg/Lelm vs. MTV Moringen 22:41 (9:17) vom 13. September 2019

Die Vorzeichen für dieses Spiel standen alles andere als gut. Bedingt durch Urlaub, kurzfristige Erkrankungen, der Verletzung von Emi und Merles Sperre standen beim ersten Auswärtsspiel gerade einmal sieben Spielerinnen zur Verfügung. Dieses Mal erklärte sich Meli bereit ins Tor zu gehen und konnte sich dort ein ums andere Mal auszeichnen. Vor allem bei den Würfen von außen zeigte sie sich sehr sicher. Auch wenn wir nie in Rückstand gerieten, verlief dieses Spiel auch am Start sehr holprig. Warberg kam immer wieder über den Kreis und durch nachlässige Deckungsarbeit zu einfachen Abschlüssen und vorne wurden im Gegenzug gut herausgespielte Chancen leichtfertig vergeben. Einzig Leonie zeigte sich von der sehr starken gegnerischen Torhüterin unbeeindruckt und verwandelte zahlreiche Würfe von Linksaußen. Nach etwa zehn Minuten waren dann auch alle Mädels im Spiel angekommen. Zappel steigerte sich auf der ungewohnten Position am Kreis in der Deckung. Lina mit drei Toren in Folge, zweimal Leonie und Ella mit dem Treffer des Tages von Rechtsaußen aus spitzem Winkel genau in den Knick, sorgten dafür, dass wir von 9:12 auf 9:17 (Halbzeitstand) davonziehen konnten. In der zweiten Halbzeit machten wir dann sehr schnell klar, wer das Feld als Sieger verlassen würde. In der Abwehr wurde nun wesentlich stärker auf den Ball verteidigt, Passwege zugestellt und der Gegner zu risikoreichen Pässen gezwungen. Vor allem Lina glänzte hier, als sie ein ums andere Mal die Bälle fischte. Egal ob unten oder oben, links oder rechts, Linas Hände waren auf einmal überall. Vorne zeichnete sich Lotte mit vielen guten Anspielen zu ihren Mitspielerinnen aus, sodass diese den Ball nur noch ins Tor werfen mussten. Als Tormaschine funktionierte dann Jette, die zum Glück auch das Tor heile ließ. Anschließend konnten dann die ersten zwei Punkte in der Vorrunde Oberliga bei Mettbrötchen und lauter Musik gefeiert werden.
Es spielten für den MTV: Melisande – Lotte (4), Jette (16/4), Ella (2), Zappel (4), Lina (7), Leonie (8)

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Spielbericht zum Spiel gegen HSC Ehmen

Sonntag, 15. September 2019

MTV Moringen vs. HSC Ehmen 32:34 (17:18) vom 08. September 2019

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die starken Gäste aus dem Raum Wolfsburg. Bereits in der Relegation verloren wir nur denkbar knapp mit 26:28. In der Neuauflage des Spiels in der Vorrunde Oberliga mussten wir leider noch auf unsere einzige Torhüterin Merle verzichten, die aufgrund des doppelten Vereinswechsels noch gesperrt ist. Glücklicherweise erklärte sich Nela bereit den Platz zwischen den Pfosten einzunehmen. Der Start in das Spiel ging aber gehörig in die Hose. Körperliche Präsenz und Einstellungsbereitschaft waren bei keiner Spielerin zu erkennen und so gingen wir direkt mit 1:5 in Rückstand. Allerdings fingen sich die Mädels nun und konnten in der 15. Minute das erste Mal ausgleichen. Leider verletzte sich hier Emi und musste vom Platz, konnte aber wenig später weiterspielen. In die Pause ging es dann nach einem Buzzerbeater von Lena mit einem 17:18. In der zweiten Hälfte lief das Spiel zunächst dann doch deutlich zu unseren Gunsten, sodass wir schnell über Tore von Zappel und Jette in Führung gingen und diese bis zum 28:24 durch den Fruchtzwerg Emi sogar auf vier Tore ausbauen konnten (40. Minute). Was dann passierte, war allerdings von keinem der Beteiligten nachzuvollziehen. Direkt fünfmal hintereinander wurde der Ball vorne, teils ohne Gegnereinwirkung, weggeschenkt, obwohl keine der Anwesenden auf der Platte Geburtstag hatte. Ehmen nutzte diese Fehler konsequent und drehte das Spiel in der 50. Minute zum 29:30. Diesen Vorsprung konnten die Gäste am Ende knapp ins Ziel bringen. Vor allem die alles überragende Paula Geffers, die während des ganzen Spiels schon nicht richtig unter Kontrolle zu bringen war, schaltete nochmal einen Gang hoch und warf sämtliche Tore in den letzten sieben Minuten im Alleingang und ließ mit ihren Täuschungen die ganze Abwehr aussteigen.
Unterm Strich bleibt aber eine wahnsinnig gute Angriffsleistung mit vielen sehr schön herausgespielten Toren und einer guten Chancenverwertung, sodass gegen einen starken Gegner immerhin 32 Tore heraussprangen. Wackelig präsentierte sich die Abwehr, die es aber auch ohne gelernte Torhüterin nicht so einfach hatte.
Überwiegen tut am Ende aber der Verlust von Emi, bei der sich die Verletzung am Sprunggelenk doch als etwas schlimmer herausstellte und die nun einige Wochen pausieren muss.
Es spielten für den MTV: Nela – Lotte (4), Gurcke, Jette (10/2), Zappel (6), Lina (1), Lena (2), Emi (7), Leonie (2), Melisande

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