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Pflichtaufgabe gelöst gegen Laatzen

Mittwoch, 19. Februar 2020
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In Fredelsloh und Moringen waren am Wochenende die Jecken los, was bedeutete, dass Leonie und Lena das Tanzbein schwangen und uns gegen Laatzen nicht zur Verfügung standen. Da Ella sich kurzfristig krankmelden musste, waren wir in die Hannoversche Vorstadt nur mit einer Rumpftruppe unterwegs. Aufgrund der Autobahnsperrung ging es bereits früh los. Kurz vor Spielbeginn erreichte uns die Nachricht aus Hannover, dass Münden überraschend gegen Badenstedt verlor. Motiviert die eigene Pflichtaufgabe zu lösen gingen wir ins Spiel. Wir setzten uns klare Ziele für die Defensive und Offensive und erwischten einen guten Start. So stand es nach 3 ½ Minuten 3:0 für uns. Ein Start nach Maß, wenn sich in Minute 5 nach ihrem zweiten Tor zum 1:5 unsere Wurfkuh Jette nicht so schwer verletzt hätte, dass für sie ab diesem Zeitpunkt das Spiel beendet war. Für sie kam Lina ins Spiel, die einen super Tag erwischte. Für die anderen Mädels bedeutete Jettes Ausfall aber, dass man nur noch eine Wechselmöglichkeit hatte. In der Abwehr löste sich plötzlich unser System auf: Einläufer wurden begleitet, anstatt übergeben zu werden und Regelbewegungen wurden nicht eingehalten. Folge: Laatzen kam zu einfachen Toren. Dennoch konnten wir uns bis zur Halbzeit auf 8:18 absetzen.
Mit dieser 10-Tore-Führung ging es in Halbzeit zwei, deren Beginn wir fulminant verschliefen. Immer wieder warfen wir die Torhüterin ab (wenn wir überhaupt das Tor trafen). Laatzen konnte so auf fünf Tore zum 15:20 verkürzen. Und das obwohl Merle in der Zwischenzeit vier Siebenmeter hintereinander hielt. Eine Auszeit musste her und sie rüttelte die Mädels wieder wach. Mit starken Toren von Paula, die auf Außen einen super Job machte und Emi auf der ungewohnten Position am Kreis konnten wir abermals wieder die Halbzeitführung herstellen. Laatzen nahm dann in der 42. Minute noch eine Auszeit. Diese konnte allerdings nichts mehr bewirken, denn bis auf einen Treffer markierten wir in den verbleibenden Minuten alle Tore mit jeweils einmal Lina, Paula und Emi sowie zweimal Lotte.
Wir nahmen uns vorm Spiel vor gegen Laatzen unter 20 Gegentoren zu bleiben. Angesichts des Endstands von 16:30 konnte dahinter ein Häkchen gesetzt werden. Unser geplantes Tempospiel konnte mangels der dünnen Personaldecke nicht trainiert werden. Positiv ist hervorzuheben, dass alle eingesetzten Spielerinnen Tore erzielten und die Tore insgesamt von jeder Position fielen. Insgesamt konnte man also mit der Leistung der Mädels sehr zufrieden sein.

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Spielbericht zum Spiel gegen TV Hannover-Badenstedt II

Donnerstag, 30. Januar 2020

MTV Moringen vs. TV Hannover-Badenstedt II 39:26 (20:13) vom 26. Januar 2020

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Auf einen interessanten Gegner trafen die Mädels letztes Wochenende. Die Ausgangslage war denkbar günstig, verlor Münden zuvor in Bothfeld, sodass wir mit einem Sieg auch nach Punkten an der Tabellenspitze stehen würden. Badenstedt spielt fast ausschließlich mit einem 07er Jahrgang aus der D-Jugend, sodass im Vorfeld tatsächlich eine klitzekleine Chance bestand, dass der Fruchtzwerg mal gegen eine kleinere Spielerin antreten durfte. Denkste. Selbst die kleinste Spielerin der Gäste überragte Emi bei weitem. Badenstedt agierte hinten sehr gerne in der Manndeckung und vorne mit dem zweiten Kreisläufer, eine Sache auf die man "eigentlich" vorbereitet war. Selbst in das Aufwärmprogramm wurden diverse Kleingruppenspiele eingebaut, die man sich vorgenommen hatte anzuwenden. Allerdings schien etwas mit der Pfeife des Schiris nicht zu stimmen, denn sobald der Anpfiff ertönte, waren fast sämtliche Festplatten der Mädels gelöscht und zwar von der E-Jugend bis heute. Vor allem unsere Kreisläufer hatten heute den "Mach-das-Gegenteil-von-dem-was-der-Trainer-sagt-Tag". Die eintrainierte Vorgabe einen Doppelpass zu spielen war für den Denkapparat eine zu hohe Rechenleistung, sodass ziemlich schnell die Sicherung durchbrannte und besagte Spielerinnen wie kopflose Hühner ziellos über das Spielfeld irrten. Einzig Lotte war es HZ 1 gelungen das taktisch richtige Mittel gegen eine Manndeckung zu finden: Laufen. Der Rest stand wie einbetoniert auf ihrer Position und applaudierte. Hinten stimmte zwar die Zuordnung im Groben gegen den zweiten Kreisläufer, allerdings war das Zweikampfverhalten unterirdisch. Badenstedt, uns technisch überwiegend überlegen, schickte uns mehrfach Cola holen und kam zu vielen freien Abschlüssen. Wären die Gäste nicht mehrfach an sich selbst oder Merle gescheitert, wäre mit Sicherheit ein enges Halbzeitergebnis zustandegekommen.
Zu unserem Glück zeigten sich die Gäste in HZ 2 gnädig und probierten die für sie neue Raumdeckung aus. Dadurch konnten wir nun auch unsere spielerischen Mittel einsetzen und unser Wurfschwein Jette in Position bringen. Am Ende stand ein klarer Sieg, der uns aber ebenfalls ganz klar unsere Defizite offengelegt hat.

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Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey

Sonntag, 26. Januar 2020
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Am letzten Samstag stand das dritte Spitzenspiel in Folge auf dem Programm. Dieses Mal ging es gegen den bisher noch verlustpunktfreien TuS Bothfeld. An dieser Stelle auch nochmal ganz herzlichen Dank für das sportlich faire Verhalten des Gegners im Vorfeld. Denn eigentlich war ursprünglich das erste Spiel als Heimspiel angesetzt. Doch da unsere Halle nicht zur Verfügung stand, wurde seitens Bothfelds problemlos ein Heimspielrechtwechsel ermöglicht. Diese Mannschaft verfügt über mehrere HVN-Auswahlspielerinnen und spielt schon lange zusammen. Daher war Vorsicht und Respekt geboten, wenngleich wir uns vornahmen die Defensivleistung aus dem Mündenspiel mit der Offensivleistung aus dem Empelde-Spiel nun zu vereinigen. Nun ja, eins vorweg: Es gelang uns nur eins...

Aber von vorne: Das Spiel begann mit einem Tor der Gastgeberinnen. Dies sollte – abgesehen von einer zweiten kurzen Führung in der Mitte der 1. Halbzeit – die einzige Führung für Bothfeld bleiben. Wir konnten gleich zu Beginn durch schöne Tore nach guten Angriffsgrundbewegungen und glaubwürdigen Stoßen auf die Nahtstelle mit anschließendem Weiterspielen uns eine 2- bis 3-Tore-Führung erarbeiten. So zwangen wir Bothfeld bereits zu einer ersten sehr frühen Auszeit in der 4. Minute. Dies unterbrach unseren Lauf ein wenig. Es offenbarten sich im Anschluss große Zuordnungsprobleme in der Abwehr. Da Mitte der ersten Halbzeit der Angriff sich zudem noch eine kurze Verschnaufpause gönnte, konnte Bothfeld ausgleichen. Dies zwang wiederum uns zu einer Auszeit und deutlichen Worten gerade, was die Zuordnung, Absprache und Kooperationen in der Abwehr angingen. Zwar konnte Bothfeld direkt nach der Auszeit zum zweiten – und dann endgültig letzten – Mal in Führung gehen zum 10:9, allerdings zeigte die Auszeit Wirkung und wir konnten diese kurze Schwächephase überwinden. Bis zum 16:16 in der 20. Minute blieb es ausgeglichen, bis wir uns dann wieder eine Zwei-Tore-Führung zur Halbzeit erarbeiteten konnten (17:19).
Aus der Pause gingen wir hellwach in Durchgang 2. Bis zur 35. Minute blieb Bothfeld auf Schlagdistanz. Es entwickelte sich ein spannendes Spiel, indem Bothfeld immer wieder herankam und auch ausgleichen konnte. Mit tollen Angriffshandlungen und einer verbesserten – aber immer noch nicht optimalen – Abwehrleistung konnten wir uns dann ab da an mit einem 5-Tore-Lauf von 26:27 auf 26:31 absetzen. Besonders schön zu sehen war es, dass die Mädels dies trotz zwischenzeitlicher Unterzahl schafften. Dies schien der Knackpunkt gewesen zu sein. Im weiteren Spielverlauf bauten wir den Vorsprung kontinuierlich aus und beendeten die Partie sehr erfolgreich mit 32:40. Damit sind wir trotz der fehlenden Schützenhilfe der Empelderinnen gegen Münden Spitzenreiter in der Landesliga (aufgrund der besseren Tordifferenz).

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Das Spiel der Fruchtzwerge

Sonntag, 12. Januar 2020

TuS Empelde vs. MTV Moringen 32:37 (16:16) vom 12. Januar 2020

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Im ersten Spiel der weiblichen C-Jugend im neuen Jahr 2020 konnten wir nach einer starken Vorstellung den ersten Auswärtssieg des noch jungen Jahres feiern. Wir bleiben damit nicht nur ungeschlagen in der Landesliga, sondern erobern kurzfristig die Tabellenspitze. Dabei begann es am Sonntagmittag um 14 Uhr in der Empelder Sporthalle nicht wie geplant. So konnte Empelde in den ersten 3 ½ Minuten mit 3 Toren in Führung gehen (5:2). Im Laufe des Spiels fanden wir dann aber auch in die Partie. Eine zunehmend sicher werdende Merle im Tor sorgte dafür, dass Empelde es immer schwerer hatte, Tore zu werfen. Im Angriff lieferte v.a. Lotte mit starken 1 gegen 1 und der hohen Zielgenauigkeit ab, sodass wir den Anschluss hielten. Auch der zweite Fruchtzwerg in unseren Reihen – Emi – setzte sich oft stark durch oder bediente Zappel auf Außen, die mit ihrer Linkspfote Mitte der ersten Halbzeit auf 9:9 ausglich. So pendelte sich das Spiel ein. Empelde konnte immer wieder in Führung gehen, doch wir zogen nach. Entsprechend ging es mit einem gerechten 16:16 in die Kabine. Hier fanden wir deutliche Worte, da man in der 1. Halbzeit deutlich spürte, dass noch viel mehr drin sei. Dies wollten wir in der zweiten Halbzeit umsetzen. Gerade hier trumpfte Emi im Zusammenspiel mit Lotte immer wieder extrem stark auf. Auch Jette bemerkte, dass diese ominösen Beine, die am Rumpf befestigt sind, für Vorwärtsbewegung ohne Ball – oder zumindest überhaupt Bewegung – etwas taugen und nicht nur „Ständer“ für den Körper sind. Mit ihrer wiederentdeckten Dynamik gelangen ihr ebenso Tore wie auch Lina, Lena und Leonie. Gerade zwischen der 30. Minute (19:19 bei Spielzeit 29:37) und 37. Minute (22:27 bei Spielzeit 36:45) konnten wir uns spielentscheidend absetzen. Selbst eine verzweifelte Auszeit der Empelderinnen konnte diesen Lauf nicht aufhalten. Empelde kam zwar in Spielminute 44:01 nochmal auf zwei Tore (28:30) heran, musste sich dann aber geschlagen geben. Gerade durch die kämpferische Einstellung (v.a. in der zweiten Halbzeit), dem tollen Zusammenspiel zwischen den Fruchtzwergen und ihren individuell starken Leistungen und der tollen Stimmung, die auch von der Bank ausging, gewannen wir letztlich verdient mit 32:37. Den Schlusspunkt setzte die starke Emi mit dem letzten Tor fünf Sekunden vor der Schlusssirene.

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Weibliche C-Jugend beim internationalen Handballturnier in Dänemark

Sonntag, 05. Januar 2020
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Am Freitag, den 27.12.2019 ging es um 9:15 Uhr mit vier Bussen aus Moringen und Northeim Richtung Dänemark. Neben unseren Mädels waren die männliche und weibliche A-Jugend mit an Bord. Aus der C-Jugend waren Lina, Zappel, Jette, Leonie, Emi, Lotte, Nela, Merle und Gurcke mit dabei. Ella sammelten wir noch auf dem Weg ein. Nach unzähligen kurzen Pinkelpausen erreichten wir nach zehn Stunden Fahrt endlich unsere Unterkunft in Engesvang. Schnellstmöglich ging es dann direkt ins Schwimmbad. Anschließend richteten sich die Mädels ihren Klassenraum, der ihnen als Unterkunft dienen sollte, in der Engesvanger Grundschule ein. Kurz vorm Schlafengehen erhielten sie zu ihrer großen Freude noch kleine Mathe- und Deutschhausaufgaben vom Trainerteam.
Der nächste Morgen und damit erste Turniertag begann früh – für einige zu früh, weshalb die Mädels mit melodischen Bässen aus dem Schlaf geholt wurden. Es standen die ersten Spiele auf dem Plan gegen die dänische Vertretung aus Næstved Herlufsholm und gegen die deutsche Mannschaft SV Blankenese. Wie trotz zwei vorherigen Trainingseinheiten zu erwarten war, bereitete uns die Harzverwendung in den dänischen Jugendklassen noch einige Probleme. Obwohl nahezu jeder zweite Ball aufgrund technischer Fehler, die dem Harz geschuldet waren, verloren ging, konnten wir das erste Spiel extrem ausgeglichen gestalten. Wir haben es zwar am Ende mit 10:13 verloren, nicht auszudenken, wie es aber gelaufen wäre, wenn wir nicht so große Probleme mit dem Harztopf gehabt hätten. Neben einer gut aufgelegten Jette und einer stark haltenden Merle präsentierten sich auch unsere Außen in Torlaune. So kamen sowohl Gurcke als auch Leonie und Ella zu ihrem ersten Tor auf dänischen Boden. Im zweiten Spiel des Tages ging es gegen völlig überforderte Blankeneserinnen. Wir dominierten das Spiel, konnten aus einer unüberwindbaren Deckung heraus unser Tempospiel effektiv aufziehen und gewannen es am Ende mit 1:23. Gerade Lotte und Emi kamen hier aufgrund ihrer Schnelligkeit zu einigen schönen Toren.
Zwischen den beiden Spielen gab es noch ein Highlight zu vermelden, denn Merle und Jette wurden aufgrund ihrer Leistungen in die sogenannte „Welt-Auswahl“ des Turniers nominiert. Diese „Welt-Auswahl“, die ausschließlich aus deutschen Turnierspielerinnen der C-Jugend bestand, musste in der IBF-Arena am Abend sich mit der dänischen Auswahl messen. Nach unseren beiden Spielen fuhren wir auch mit einem kleinen Zwischenstopp in der Unterkunft direkt in die IBF-Arena, die die Heimstätte der in der höchsten dänischen Spielklasse spielenden Mannschaft Herning-Ikast Håndbold ist und insgesamt eine Zuschauerkapazität von 2550 Menschen besitzt. Vor dieser Kulisse zu spielen ist natürlich ein besonderes Erlebnis für unsere beiden Mädels. Lautstark von unserer Mannschaft angefeuert, konnte Jette auch ein paar Tore werfen, während Merle sich durch einige tolle Paraden auszeichnen konnte. Nach dem Erlebnis und einer etwas enttäuschenden Partynacht in der Arena ging es wieder zurück in die Unterkunft.
Am nächsten Tag ging es abermals gegen eine dänische und eine deutsche Mannschaft in der Zwischenrunde. Gegen Visse IF war das Harzproblem vom vorherigen Tag wieder allgegenwärtig. Der Ball – oder vielmehr der Patteklumpen – wurde von den Däninnen so zugeklebt, dass Prellen nicht mehr möglich war. Selbst die Däninnen kamen mit so viel Kleber nicht klar, weshalb es ein sehr unansehnliches Spiel wurde – von Handball konnte hier keine Rede mehr sein. Am Ende entschied die Mannschaft die Partie, die es vollbrachte den Ball irgendwie Richtung Tor zu bringen. So besiegten uns die Däninnen mit 10:5. Im zweiten Spiel wartete wieder eine deutsche Mannschaft auf uns. Gegen die SV Irxleben aus Sachsen-Anhalt hatten wir wenige Probleme und besiegten sie mit 21:4. Herausgestochen haben hier Zappel, die sich ganz besonders vornahm, möglichst die 1. Welle zu laufen und Lina, die in der Abwehr immer wieder einige Bälle fischte. Im letzten Spiel des Tages ging es um die endgültige Platzierung. Gegen Raklev wollten wir nun unbedingt den ersten Sieg gegen eine dänische Mannschaft erringen und schafften dies auch mit einer tollen Leistung und v.a. trotz zugeklebten Balls. So besiegten wir Raklev mit 19:5 und belegten am Ende des Turniers einen zufriedenstellenden 11. Platz. Insgesamt hatte das B-Turnier, für welches wir gemeldet hatten, 21 Teilnehmer. Mit dem 11. Platz sind wir die bestplatzierteste deutsche Mannschaft im B-Turnier. Zählt man noch das höherdotierte A-Turnier hinzu, so wären wir die drittbeste deutsche Mannschaft. Auf diese Platzierung darf man stolz sein, zumal wir bei keinem Spiel wirklich spielerisch unterlegen waren. Die Abwehrleistung der Mädels war während des ganzen Turniers extrem stark und besonders gegen die deutschen Mannschaften konnten wir unser Tempospiel weiter schulen.
Am letzten Tag hatten wir im Gegensatz zu den weiblichen und männlichen A-Jugendmannschaften kein Spiel mehr. Daher feuerten wir sie ausgiebig an und staunten über die gezeigten Leistungen der Finalspiele in den A-Turnieren in der IBF-Arena. Gegen 17 Uhr ging es dann auf dem Heimweg. Gegen halb 1 erreichten wir in der Nacht mit dem vier Busse umfassenden Convoi wieder Northeim und Moringen.
Mit diesem Turnier geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende, welches mit dem vierten Platz in der Regionsliga in der letzten Saison begann und dann von einigen Erfolgen wie der erfolgreichen Qualifikation zur Vorrunde Oberliga und dem Turniersieg beim Feldhandballturnier in Sehnde gekennzeichnet war. Aber es waren auch viele erfahrungsreiche Momente dabei, wie beispielsweise der sehr hoch dotierte Zürich Jugend-Cup, bei dem es gegen viele hessische Oberligisten ging, das dazugehörige Trainingslager in Marburg, der Triathlon in der Vorbereitung, insgesamt die Spiele in der Vorrunde zur Oberliga und natürlich auch das für die Mädels erste internationale Handballturnier, der Midtjysk Julecup im dänischen Ikast. Im neuen Jahr stehen gleich zu Beginn in der nun laufenden Landesligasaison wichtige Spiele an, die darüber entscheiden werden, ob man sich eher ins Mittelfeld der Landesliga orientiert oder Anschluss an die Tabellenspitze hält. Es bleibt in der weiblichen C-Jugend des MTV Moringen also weiterhin sehr spannend.

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Punkteteilung im Spitzenspiel

Sonntag, 15. Dezember 2019

MTV Moringen vs. JSG Münden/Volkmarsh. 21:21 (11:10) vom 11. Dezember 2019

Zum bereits dritten Mal in dieser Saison (wenn man die Relegation dazu zählt) trafen wir auf die Mannschaft der JSG Münden/Volkmarshausen. In den beiden letzten Aufeinandertreffen gingen wir jeweils sehr knapp als Verlierer von der Platte - in der Relegation mit 19:24 und in der Vorrunde zur Oberliga mit 25:26.
Entsprechend motiviert gingen wir in diese Partie und konnten direkt mit einem 3:0 vorlegen. Zwar stand die Abwehr zu Beginn noch nicht so gut, allerdings konnte sich Merle, die heute einen Sahnetag erwischte, mit zahlreichen Paraden von freien Würfen auszeichnen. Leider fand die Angriffsleistung am heutigen Tag einen Tiefpunkt. Viele Spielerinnen wirkten träge und kaputt, sodass zu viel Laufbereitschaft und Dynamik im Angriffsspiel vermisst wurde. Gegen die schwächeren Mannschaften der Liga sicherlich kein Problem, doch gegen die körperlich starke Mündener Abwehr einfach zu wenig. So kam es, dass wir uns für die immer besser werdende Abwehrleistung vorne nicht belohnen konnten und Münden stets auf Tuchfühlung blieb.
Mit einem 11:10 aus unserer Sicht ging es in die Pause. Nach einem wiederum tollen Start zur erneuten Drei-Tore-Führung (16:13), konterte Münden umgehend zum 16:17. Davon ließen sich die Mädels aber nicht abschrecken und wir konnten erneut auf 21:18 fünf Minuten vor Schluss davonziehen. Zwar setzte sich die schwache Angriffsleistung aus der ersten Hälfte fort, doch in der Abwehr wurde aufopferungsvoll füreinander gekämpft, sodass wir sogar die Chance auf die Vier-Tore-Führung, und damit die Entscheidung, bekamen. Diese wurde aber fahrlässig weggeschmissen. Münden pushte sich in den letzten vier Minuten noch einmal richtig hoch und spielte sich unter lautstarkem Geschrei in einen Rausch, bei dem dann unsere Mädels leider völlig die Nerven verloren, zwei technische Fehler produzierten und gleich vier freie Einschussmöglichkeiten vergaben. So kam Münden zum Schluss noch zum 21:21 Ausgleich und hätte, wenn das Spiel noch 20 Sekunden länger gelaufen wäre, sicherlich auch noch den Siegtreffer erzielt. Dieser Trend in der Schlussphase setzt sich leider nun schon seit über einer Saison fort, sodass die Mädels sich trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistung am Ende nicht belohnen. Auch wenn das Unentschieden am Ende etwas unglücklich erscheint, bleibt zumindest eine tolle kämpferische Leistung der Mädels stehen, auf die man stolz sein kann. Auch die Punkteteilung sieht im Vergleich zu den beiden Niederlagen aus den Spielen davor gar nicht so schlecht aus.
Insgesamt bleiben wir damit ungeschlagen in der Landesliga und belegen einen guten zweiten Platz. Nun ist die verdiente und auch nötige Weihnachtspause. Aber dennoch steht noch ein handballerisches Highlight auf dem Plan: Zwischen den Feiertagen geht es mit noch zwei anderen Mannschaften zum internationalen Handballturnier nach Dänemark, dem Midtjysk Julecup. Im Januar stehen dann noch zwei wegweisende Partien gegen Empelde (auswärts am 12.01.) und gegen den Titelaspiranten Bothfeld (zuhause am 18.01.) auf dem Programm.

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Bericht zum Landesligastart

Montag, 02. Dezember 2019
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Nach der Vorrunde Oberliga, die von starken und schwachen Spielen gekennzeichnet war, ging es nun am 17.11.2019 so richtig los – in der Landesliga Süd. Erster Gegner war die HSG Laatzen-Rethen, die in der letztjährigen C-Jugend-Landesliga noch einen starken zweiten Platz belegte. Wir kannten die diesjährige Mannschaft bereits aus Sehnde. Da das erste Landesligaspiel zugleich auch ein Heimspiel war, wollten wir bereits ein Ausrufezeichen setzen und begannen konzentriert. Mit Toren von Jette, Leonie und Lotte erarbeiteten wir uns eine Drei-Tore-Führung in den ersten zehn Minuten. Laatzen hielt vor allem durch ihre starke Kreisläuferin, die wir ein ums andere Mal nicht in den Griff bekamen, noch mit. Dennoch konnten unsere Mädels durch eine immer stärker werdende Deckung und gut und v.a. schnell ausgespielten Angriffen die Führung stetig über 10:5 (12. Minute) und 16:9 (19. Minute) auf den Halbzeitstand 21:10 ausbauen. Der Laatzener Widerstand war gebrochen und wir zogen in der zweiten Hälfte weiter davon. Besonders Ella, die auf ungewohnter Position überzeugte, konnte oft ihre 1 gegen 1 gewinnen und sich auch mit einem Tor zum 22:10 direkt nach Wiederanpfiff belohnen. Den Schlusspunkt zum verdienten 37:18-Sieg setzte dann Leonie 18 Sekunden vor Spielende.
Für das zweite Spiel reisten wir nach Hannover. Gastgeber war der Hannoversche SC, der uns noch völlig unbekannt war. Schnell wurde uns klar, dass dieses Spiel kein Technikspektakel wird, da der Hallenboden quasi so rutschig war, dass an schnelle Richtungswechsel kaum zu denken war. Auch bei diesem Spiel starteten wir gut in die Partie und konnten uns sofort einen Vorsprung erwerfen. So sorgten hier Treffer von Jette, Zappel, Leonie und Lotte für eine 6-Tore-Führung (3:9). Lena belohnte sich für ihre Abwehrarbeit, die im Vergleich zum ersten Spiel schon eine Steigerung aufwies, mit einer gelben Karte. Es wurde früh klar, welche Mannschaft dieses Spiel für sich entscheiden würde und so nahmen wir uns vor – gerade offensiv – viel auszuprobieren, was wir im Training fleißig trainierten. Darin wurden auch die Mädels Angriff um Angriff immer sicherer. Gerade Jette, Zappel, Lotte und Leonie zeigten ihren Torhunger. Merle verriegelte dann u.a. durch einen gehaltenen Siebenmeter in den letzten 9 Minuten ihr Tor und so konnten wir das Spiel ebenfalls deutlich mit 18:39 erfolgreich gestalten.
Dies war ein Auftakt nach Maß, wenngleich wir wissen, dass mit Münden eine harte Nuss auf uns wartet. Wir kennen unseren nächsten Gegner bereits aus der Relegation und der Vorrunde Oberliga und sind hochmotiviert nach zuvor zwei (denkbar) knappen Niederlagen die Punkte in Moringen zu belassen. Das derzeitige Spitzenspiel (1. gegen 2.) findet – mal wieder – zu ungewohnter Zeit am Mittwoch, den 11.12.2019 um 19:15 Uhr statt.

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Spielbericht zum Spiel gegen HSV Warberg/Lelm

Sonntag, 15. September 2019

HSV Warberg/Lelm vs. MTV Moringen 22:41 (9:17) vom 13. September 2019

Die Vorzeichen für dieses Spiel standen alles andere als gut. Bedingt durch Urlaub, kurzfristige Erkrankungen, der Verletzung von Emi und Merles Sperre standen beim ersten Auswärtsspiel gerade einmal sieben Spielerinnen zur Verfügung. Dieses Mal erklärte sich Meli bereit ins Tor zu gehen und konnte sich dort ein ums andere Mal auszeichnen. Vor allem bei den Würfen von außen zeigte sie sich sehr sicher. Auch wenn wir nie in Rückstand gerieten, verlief dieses Spiel auch am Start sehr holprig. Warberg kam immer wieder über den Kreis und durch nachlässige Deckungsarbeit zu einfachen Abschlüssen und vorne wurden im Gegenzug gut herausgespielte Chancen leichtfertig vergeben. Einzig Leonie zeigte sich von der sehr starken gegnerischen Torhüterin unbeeindruckt und verwandelte zahlreiche Würfe von Linksaußen. Nach etwa zehn Minuten waren dann auch alle Mädels im Spiel angekommen. Zappel steigerte sich auf der ungewohnten Position am Kreis in der Deckung. Lina mit drei Toren in Folge, zweimal Leonie und Ella mit dem Treffer des Tages von Rechtsaußen aus spitzem Winkel genau in den Knick, sorgten dafür, dass wir von 9:12 auf 9:17 (Halbzeitstand) davonziehen konnten. In der zweiten Halbzeit machten wir dann sehr schnell klar, wer das Feld als Sieger verlassen würde. In der Abwehr wurde nun wesentlich stärker auf den Ball verteidigt, Passwege zugestellt und der Gegner zu risikoreichen Pässen gezwungen. Vor allem Lina glänzte hier, als sie ein ums andere Mal die Bälle fischte. Egal ob unten oder oben, links oder rechts, Linas Hände waren auf einmal überall. Vorne zeichnete sich Lotte mit vielen guten Anspielen zu ihren Mitspielerinnen aus, sodass diese den Ball nur noch ins Tor werfen mussten. Als Tormaschine funktionierte dann Jette, die zum Glück auch das Tor heile ließ. Anschließend konnten dann die ersten zwei Punkte in der Vorrunde Oberliga bei Mettbrötchen und lauter Musik gefeiert werden.
Es spielten für den MTV: Melisande – Lotte (4), Jette (16/4), Ella (2), Zappel (4), Lina (7), Leonie (8)

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Spielbericht zum Spiel gegen HSC Ehmen

Sonntag, 15. September 2019

MTV Moringen vs. HSC Ehmen 32:34 (17:18) vom 08. September 2019

Es war das erwartet schwere Spiel gegen die starken Gäste aus dem Raum Wolfsburg. Bereits in der Relegation verloren wir nur denkbar knapp mit 26:28. In der Neuauflage des Spiels in der Vorrunde Oberliga mussten wir leider noch auf unsere einzige Torhüterin Merle verzichten, die aufgrund des doppelten Vereinswechsels noch gesperrt ist. Glücklicherweise erklärte sich Nela bereit den Platz zwischen den Pfosten einzunehmen. Der Start in das Spiel ging aber gehörig in die Hose. Körperliche Präsenz und Einstellungsbereitschaft waren bei keiner Spielerin zu erkennen und so gingen wir direkt mit 1:5 in Rückstand. Allerdings fingen sich die Mädels nun und konnten in der 15. Minute das erste Mal ausgleichen. Leider verletzte sich hier Emi und musste vom Platz, konnte aber wenig später weiterspielen. In die Pause ging es dann nach einem Buzzerbeater von Lena mit einem 17:18. In der zweiten Hälfte lief das Spiel zunächst dann doch deutlich zu unseren Gunsten, sodass wir schnell über Tore von Zappel und Jette in Führung gingen und diese bis zum 28:24 durch den Fruchtzwerg Emi sogar auf vier Tore ausbauen konnten (40. Minute). Was dann passierte, war allerdings von keinem der Beteiligten nachzuvollziehen. Direkt fünfmal hintereinander wurde der Ball vorne, teils ohne Gegnereinwirkung, weggeschenkt, obwohl keine der Anwesenden auf der Platte Geburtstag hatte. Ehmen nutzte diese Fehler konsequent und drehte das Spiel in der 50. Minute zum 29:30. Diesen Vorsprung konnten die Gäste am Ende knapp ins Ziel bringen. Vor allem die alles überragende Paula Geffers, die während des ganzen Spiels schon nicht richtig unter Kontrolle zu bringen war, schaltete nochmal einen Gang hoch und warf sämtliche Tore in den letzten sieben Minuten im Alleingang und ließ mit ihren Täuschungen die ganze Abwehr aussteigen.
Unterm Strich bleibt aber eine wahnsinnig gute Angriffsleistung mit vielen sehr schön herausgespielten Toren und einer guten Chancenverwertung, sodass gegen einen starken Gegner immerhin 32 Tore heraussprangen. Wackelig präsentierte sich die Abwehr, die es aber auch ohne gelernte Torhüterin nicht so einfach hatte.
Überwiegen tut am Ende aber der Verlust von Emi, bei der sich die Verletzung am Sprunggelenk doch als etwas schlimmer herausstellte und die nun einige Wochen pausieren muss.
Es spielten für den MTV: Nela – Lotte (4), Gurcke, Jette (10/2), Zappel (6), Lina (1), Lena (2), Emi (7), Leonie (2), Melisande

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Neue Trikots für die weibliche C Jugend

Dienstag, 10. September 2019
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Mit der Unterstützung der Windelband GmbH, vertreten durch Herrn Enno Schirmer, und Schwarzer Elektromaschinenbau, vertreten durch Herrn Christian Schwarzer, konnte sich unsere weibliche C-Jugend über einen Satz neuer Trikots freuen. Von nun an starten die Mädels des Trainerteams Sebastian Heiler und Fabian Busse im schwarzen Dress in die kommende Vorrunde zur Oberliga und Landesliga. Das gesamte Team und der MTV Moringen möchten sich ganz herzlich bei den beiden regional ansässigen Unternehmen für die tolle Unterstützung bedanken.

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Weibliche C-Jugend in Marburg im Trainingslager

Dienstag, 20. August 2019

Am Freitag, den 16.08.2019 fuhren wir mit 9 Mädels ins Trainingslager nach Marburg. Wir erreichten Marburg abends gegen 19 Uhr. Den Abend verbrachten wir mit dem Beziehen der Zimmer und dem Einleben in unsere Jugendherberge. Am Samstagmorgen startete in aller Früh – für Jette zu früh – der erste richtige Härtetest beim stark besetzten Zürich Jugend-Cup in Wettenberg. Wir wollten das Turnier nicht nur als Gradmesser nutzen, sondern uns auch einspielen und weitere Trainingsschwerpunkte für die restliche Vorbereitung herausfinden. Dafür war das Turnier ideal geeignet. Im ersten Spiel starteten wir gegen den Bezirksoberligisten TG Friedberg (zweithöchste Spielklasse in Hessens C-Jugend). Hier gelang uns ein Auftakt nach Maß. Auch wenn das Ergebnis nur zweitranging war, konnte die Mannschaft das Spiel mit 12:4 sehr erfolgreich gestalten. Als weitere Gegner standen uns drei der aktuell besten 16 hessischen C-Jugendmannschaften – die hessischen Oberligisten HSG Hungen/Lich, JSG Bieber/Heuchelheim und HSG Kirch-/Pohlgöns/Butzbach – entgegen. Gegen die HSG Hungen/Lich, welche in allen relevanten Altersklassen im letzten Jahr das Maß aller Dinge war (D-Jugend in der höchsten Spielklasse (Bezirksoberliga) Meister mit 27:1 Punkten, C-Jugend in der Oberliga Meister mit 36:0 Punkten), spielten wir 15:9. Gerade mit den neun geworfenen Toren gegen eine sehr stabile Deckung waren wir zufrieden. Hungen/Lich spielte einen guten Tempohandball, weshalb sie oft zu einfachen Toren kamen. Gegen die JSG Bieber/Heuchelheim, dem späteren Turnierzweiten, gestalteten wir das Spiel lange ausgeglichen. Gerade die aggressive Deckung setzte uns aber das ein und andere mal zu und führte zu einigen Blessuren. Am Ende entschied Bieber das Spiel mit 7:4 für sich. Im letzten Spiel gegen den Oberligisten K/P/G Butzbach erreichten wir ein Unentschieden. Insgesamt sind wir mit dem Auftritt der Mädels sehr zufrieden und erhielten einen guten Eindruck über den derzeitigen Trainings- und Leistungsstand sowie über die weiteren Trainingsschwerpunkte.
Am Samstagnachmittag trafen wir uns im Cappeler Vereinsraum, um zum einen das Spiel des Northeimer HCs gegen die SG Magdeburg, bei dem der ehemalige Trainer von den Mädels Yanik Springer auf Northeimer Seite mitwirkte, gespannt anzuschauen. Anschließend begutachteten und analysierten wir unser eigenes Angriff- und Abwehrverhalten aus dem Spiel gegen die Jungs, welches wir im Vorfeld am Trainingstag aufnahmen. Vielen Dank hierfür an dieser Stelle für die Bereitschaft zum Trainingsspiel an die männliche C-Jugend und Kerstin/Finn sowie an die Kameramänner Sören, Marius und Cedric mitsamt ihrer fachkompetenten Kommentare.
Abends ging es dann zurück in die Jugendherberge und bei einem geselligen Spieleabend ließen wir den Tag ausklingen. Der Sonntag begann ebenfalls wieder früh für die Mädels mit einer kleinen Laufeinheit auf der Tartanbahn. Anschließend ging es in die Halle zum Handballtraining. Wir wollten die 3:2:1-Abwehr als eine alternative Deckungsspielweise einstudieren und das Trainingslager bot hierfür die beste Gelegenheit. Im anschließenden Trainingsspiel gegen die C-Mädels der HSG Marburg/Cappel konnten wir dann gleich diese Abwehrspielweise einmal im Spiel anwenden. Zudem konnten wir unser Tempospiel im Spiel erproben. Vielen Dank hier an die HSG Marburg/Cappel für die Bereitstellung der Räumlichkeiten und der Bereitschaft zum Trainingsspiel. Abschließend ging es dann nochmal für 90 Minuten in das Marburger Freizeit- und Erlebnisbad. Geschafft aber zufrieden fuhren wir anschließend nach Hause und waren um 20 Uhr wieder in Moringen.

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Weibliche C-Jugend qualifiziert sich für die Vorrunde Oberliga

Freitag, 14. Juni 2019
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Nachdem wir bereits im letzten Jahr als jüngerer Jahrgang nur knapp in der Relegation scheiterten, hat es dieses Mal nun endlich geklappt. Zwar mussten wir uns in der ersten Runde sehr knapp gegen die Teams aus Münden und Ehmen geschlagen geben, konnten uns aber durch die beiden klaren Siege gegen Rosdorf und Plesse eine Möglichkeit in der 2. Runde sichern. Diese fand bei der 140 km weit entfernten JSG GIW Meerhandball in Wunstorf statt.

Insgesamt machten wir in allen vier Spielen früh klar, wer am Ende das Feld als Sieger verlassen würde. Trotz drückender Überlegenheit wurde aber die Konzentration stets hochgehalten und jeder Gegner von Anfang an ernst genommen. Da wir lediglich mit 8 Spielerinnen angereist waren, musste bei den Wechseln im Rückraum häufig improvisiert werden und so fanden sich auch Spielerinnen auf zunächst ungewohnten Positionen wieder. Leonie brach extra für die Relegation ihren Urlaub ab (Respekt und Hut ab vor dieser Bereitschaft und dem Teamgeist), damit wir wenigstens die Möglichkeit auf einen Wechsel hatten.

Auch Leonie war es, die sofort im ersten Spiel auf der Linksaußenbahn richtig aufdrehte und damit ihrer sich noch im Schlafmodus befindenden Jette im linken Rückraum weitere Schlafminuten auf dem Feld gewähren konnte. Das erste Spiel gegen die HSG Heidmark endete somit 7:18.
Das zweite Spiel gegen die HSG Phoenix verlief mit 20:1 sogar noch deutlicher. Durch eine gute Abwehrarbeit, vor allem durch Emi auf der Spitze, die im ganzen Turnier nahezu keinen einzigen Zweikampf in der Deckung verlor, konnten wir uns viele einfache Kontertore erspielen, die zumeist auch von ebendieser abgeschlossen wurden. Ebenfalls auszeichnen konnten sich hier Ella und Gurke, die zeitweise auch auf der Mittelposition aufliefen und sich direkt mit eigenen Treffern belohnten.
Die SG Misburg war unser dritter Gegner, der zwar in Führung ging, sich aber schnell geschlagen geben musste. Jette, die nun auch endlich ausgeschlafen hatte, bekam auch wieder Bock auf Tore und bestätigte ihren Status als Tormaschine aus der ersten Relegationsrunde (12,5 Tore pro Spiel!). Das Spiel endete mit 5:14.

Im letzten Spiel gegen die JSG GIW Meerhandball setzte es ebenfalls einen ungefährdeten 16:5 Sieg. In diesem Spiel zeigte Merle, was sie von den Gastgebern hielt: Nämlich Alles. Im Angriff fasste sich nun Zappel ein Herz und konnte sich mit 7 Toren auszeichnen. In der Abwehr zeigte sich Lena gegen eine wesentlich größere und körperlich überlegene Spielerin am Kreis sehr zweikampfstark.

Schlussendlich konnten sich die Mädels nun doch für ihre schon länger sehr fleißige Trainingsarbeit belohnen und dürfen sich in der kommenden Saison mit den besten 50 Mannschaften aus Niedersachsen messen.

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Nach anfänglichen Schwierigkeiten Kantersieg gegen Rosdorf

Donnerstag, 23. Mai 2019

HG Rosdorf-Grone vs. MTV Moringen 16:38 (8:16) vom 19. Mai 2019

Am Sonntag stand unser zweites Spiel in der Relegation zur Vorrunde der Oberliga an. Gegner war die HG Rosdorf-Grone, die bisher ihre Spiele deutlich verloren hatte. Das wussten wir natürlich auch und entsprechend leichtsinnig agierten wir zunächst im Angriff. In der Deckung ackerte und unterstützte Emi, wodurch Rosdorf erhebliche Probleme bekam, Tore zu werfen. Daher gestaltete sich die Anfangsphase sehr ausgeglichen. So konnten uns zwar Leonie, Lena, Jette und Emi immer wieder in Führung werfen, Rosdorf kämpfte aber und blieb stets dran (2:3 in 4. Minute, 4:6 in 11. Minute). Erst gegen Ende der ersten Halbzeit nahmen wir beim Spielstand von 8:11 den Kampf an und konnten eine passable Führung durch einen 8-Tore-Lauf auf 8:19 (26. Minute) herausspielen. Danach merkte man, dass das Spiel entschieden war. So bauten wir über Tore von Leonie (10:22 in der 30. Minute) und Ella (12:26 in der 36. Minute) den Vorsprung weiter aus. Emi, die wieder einmal einen super Tag erwischte, leitete den Endspurt in den letzten 10 Minuten ein (15:28 in 40. Minute). Dies war der Beginn eines 12-Tore-Laufes gegen ein sich zunehmend aufgebenden Gegner. So konnten wir über schnelle Ballgewinne in der Defensiv recht schnell zum Torerfolg gelangen. Den Schlusspunkt setzte unsererseits dann Paula mit ihrem Tor zum 15:38 in der letzten Spielminute. Rosdorf war dann das letzte Tor im Spiel vergönnt. Damit endete das Spiel, welches anfangs ausgeglichen begann, mit einem sehr deutlichen 16:38 für uns. Insgesamt waren wir körperlich überlegen, wodurch leichte Tore im Angriff möglich waren. Auch war es ein verdienter Sieg, wenngleich er ein wenig zu hoch ausfiel. Gerade auf den sehr soliden Auftritt in der 2. Halbzeit lässt sich aufbauen. Zudem zeigte sich unser kompletter Rückraum um die beiden Lenas, einer torhungrigen Jette und der sehr starken Spielmacherin Emi in guter Verfassung. Darüber hinaus konnten sich fast alle Mädels in die Torschützenliste eintragen. 
Es spielten für den MTV: Merle, Paula, Jette, Ella, Lena, Emi, Lena, Leonie, Nela

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Erster Sieg im ersten Spiel der Relegation

Montag, 20. Mai 2019

MTV Moringen vs. HSG Plesse-Hardenberg 31:22 (16:14) vom 08. Mai 2019

Am 08.05.2019 startete die weibliche C-Jugend des MTV Moringen in die Relegation zur Vorrunde der Oberliga. Da sie im letzten Jahr noch in der Relegation scheiterte, haben wir uns vorgenommen, dieses Jahr erfolgreicher zu spielen. Dieses Vorhaben wurde gleich beim ersten Spiel gegen die HSG Plesse-Hardenberg auf den Prüfstand gestellt. Wir wussten, dass der Gegner trotz der beiden Siege in der Saison zuvor nicht zu unterschätzen ist, da sich bei der HSG im Kader auch zwei HVN-Auswahlspielerinnen befanden.
Wir starteten konzentriert und konnten uns nach anfänglichen Problemen eine 4-Tore-Führung bis zur 15. Spielminute erarbeiten (11:7), welche Plesse zu einem Team-Timeout nötigte. Doch auch davon ließen sich die Mädels zunächst nicht aus der Ruhe bringen. Leonie warf uns bis zur 20. Spielminute sogar mit sechs Toren in Führung (15:9). Danach erwischten wir eine Phase der kurzen Unkonzentriertheit, die Plesse sogleich ausnutzte und bis zur Halbzeit auf 16:14 verkürzte. Doch motiviert durch die Pausenansprache bekamen wir die gegnerische Mittelfrau immer mehr in den Griff. Insgesamt stand unsere Abwehr ebenfalls deutlich sicherer und vorne erspielten wir uns Tor um Tor. So erhöhten wir direkt nach Wiederanpfiff auf 19:14 und hielten diesen Vorsprung bis Mitte der zweiten Hälfte. Danach konnten wir noch einmal den Schlussturbo zünden und bauten die Führung sogar auf 9 Tore aus. Den Schlusspunkt setzte die in diesem Spiel überragende Jette zum 31:22 zwei Minuten und 16 Sekunden vor Ende der Partie.
Mit dem Sieg gegen die HSG Plesse-Hardenberg haben wir bereits einen wichtigen Schritt in Richtung Qualifikation bzw. zumindest Einzug in die zweite Runde der Relegation gemacht. Nichtsdestotrotz sind die nächsten Spiele gegen die HG Rosdorf-Grone, HSG Münden/ Volkmarshausen und gegen den HSC Ehmen genauso wichtig.
Es spielten für den MTV: Merle, Meli, Paula, Jette, Ella, Lena, Emi, Lena, Leonie und Nela.

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